Orthodoxiefreier Athos. Rezension.

p. Martinos Petzolt

(Rezension zum Buch:

Der Heilige Berg Athos „By Fair Means“, Norbert M. Müller, Aachen: Mainz, 2010 (2. illustrierte Ausgabe des 2006 verfassten Tourenberichts, 118 S., ISBN 10 3-8107-0095-9; 13 978-3-8107-0095-7)

Tagebücher von Bergwanderungen werden wohl häufig geschrieben. Aber ob sie deshalb alle veröffentlicht werden müssen? Διαβάστε τη συνέχεια του άρθρου »

Wunder: die heilige Reliquie des heiligen Nikodimos von Berg Athos


Zurückgekehrt ist die heilige Reliquie des heiligen Nikodimos in sein Kloster

Mit Ergriffenheit und Rührung empfingen gestern, Donnerstag den 15. April 2010, die Väter des heiligen Klosters des heiligen Nikodimos die heilige Reliquie, die am 15. März 2010 gestohlen worden war. Der Täter war dem Heiligen viermal leibhaftig begegnet, der zu ihm sagte: „Mein Kind, bringe mich zurück in mein Haus, von wo du mich weggenommen hast, du hast mich genügend gequält.“ Erschüttert rannte der Täter und fand einen Priester der Metropolie von Edessa, Pella und Almopia, bei dem er unter Schluchzen und Tränen beichtete und sagte: „Ich habe gesündigt, Vater, ich wurde ein Kirchenschänder“, und er gab ihm die heilige Reliquie zurück. Der Priester nahm die heilige Reliquie, und tief bewegt brachte er sie sofort ins Kloster.

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Weihnachtsgeschenk Putins an die russische Kirche

Laut der Nachrichtenagentur RIA Novosti übergibt der russische Premier Wladimir Putin das Moskauer im 16. Jahrhundert gegründete Nowodewitschi-Kloster (Neujungfrauenkloster), welches 1922 von den Bolschewisten geschlossen geschlossen und von 1934 bis heute als Museum genutzt wird, zurück an die Russisch-Orthodoxe Kirche. Seit dem Jahre 1994 leben im Nowodewitschi-Kloster wieder Ordensfrauen, doch gehörte das Kloster bis heute immer noch dem Staat.

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Ein orthodoxes Kloster in der „Früheren Jugoslawischen Republik Mazedonien (FYROM)“, der sog. Republik Mazedonien, aus dem 10. Jahrhundert wurde in ein Wellness-Hotel umgewandelt und bietet Hinduismus-Kurse an.

Das Kloster des Hl. Nahum (sein Gedenktag ist der 23. Dezember) befindet sich am Südostufer des Sees von Ochrid in der unmittelbaren Nachbarschaft der FYROM-albanischen Grenze. Der Klosterbau ist mit dem Namen des Hl. Nahum verknüpft, dem engsten Gefährten des Hl. Klemens von Ochrid. Aufzeichnungen über das Leben und die Taten des Hl. Nahum kann man in drei Werken der Literatur finden, die seinem Leben gewidmet sind. Auch der Erzbischof von Ochrid, Konstantin Kavassilas, schrieb über ihn. Im Archiv von Ochrid ist eine Chronik bewahrt, die von einem Priester geschrieben wurde, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts lebte. Sie enthält eine Reihe interessanter Einzelheiten über den Bau des Klosters, die Kirchengründe und das Leben der Mönche. Unter anderem gibt es einen Bericht über ein verheerendes Feuer, das sich in der Nacht vom 2. auf den 3. Februar 1875 ereignete, als der größte Teil des Klosterbereichs in Schutt und Asche sank.

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Der Königsweg in der Postmoderne. Priestermönch Seraphim Rose. Vorwort (Eugen Häcki, Übersetzer)

Vorwort

Wie findet ein Mensch aus der heutigen Zeit zur orthodoxen Kirche? Dieser Frage hat sich auch Priestermönch Seraphim Rose stellen müssen, und er hat sich ihr gestellt. Sein Lebensgang steht exemplarisch für die Bekehrung eines Menschen in der Postmoderne. Zwar kann hier nur ein kurzer Abriß seiner Biographie gegeben werden, damit der Leser die nachfolgenden Schriften aus diesem Band in einen größeren Zusammenhang stellen kann. Für die Einzelheiten über sein bewegtes und fruchtbares Leben sei auf die Biographie und das Schrifttum verwiesen.1

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Das Leben und Wirken des ehrw. Seraphim von Sarow (5)

st seraphimSeraphim von Sarow (4)

Obzwar heilige Reliquien in der Russischen Kirche schon seit langem verehrt werden, hat sich im Bewußtsein des Volkes hinsichtlich der Bedeutung der sterblichen Überreste von Heiligen im religiösen Leben der Orthodoxen eine unrichtige Meinung verfestigt. Dieser Meinung zufolge handle es sich bei den unverwesten Reliquien um einen ganzen Körper. Diese falsche Ansicht muß in der Synodalperiode der Kirche aufgekommen sein. Im Mittelalter hatte man sich über den Zustand der sterblichen Überreste von entschlafenen Gottesdienern weiter keine Gedanken gemacht: als die Mariä Entschlafens – Kathedrale umgebaut wurde und die sterblichen Überreste hoher geistlicher Würdenträger von Moskau umgebettet werden mußten, da wußten alle – Ionas Leichnam war unverwest, bei Fotij hatte er sich teilweise erhalten, und von Kiprian waren nur noch die Gebeine übriggeblieben. Bevor die Kirche die Akte über die Inaugenscheinnahme der sterblichen Überreste des Mönchspriesters Seraphim verlautbarte,hatte sie das Volk über die orthodoxe Lehre von den heiligen Reliquien aufgeklärt. So erhielt die Herde Kenntnis, daß in allen schriftlichen Erwähnungen der Kirchenlehrer über die heiligen Reliquien unter den sterblichen Überresten die Gebeine zu verstehen seien.
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Über den richtigen Umgang mit Kummer

isaac the syrian

Geistliche, aus der Erfahrung kommende Ratschläge zum Umgang mit Versuchungen und Kummer

Vom heiligen Isaak dem Syrier

Wie sich die Augenbrauen einander nähern, so sind die Versuchungen dem Menschen nahe. Gott hat in seiner Weisheit dafür gesorgt, daß es so ist – uns zum Nutzen; damit nämlich aufgrund der Nöte beständig an die Tür der Erbarmens Gottes klopfst, und damit, wegen der Angst vor schmerzlichen Ereignissen, der Samen der Erinnerung an Gott in deinen Geist gelegt wird, so dass du dich Ihm mit Gebeten näherst und dein Herz durch das immerwährende Gedenken Gottes geheiligt wird. Und solange Ihn bittest, wird er dich erhören…

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Das Leben und Wirken des ehrw. Seraphim von Sarow (4)

st seraphim of sarov bear

Seraphim von Sarow (3)

1897 legte der Tambower Bischof Jeronim dem Synod zweimal die Kopien von Aufzeichnungen vor. Diese bezeugten, daß der Starez durch seine Gebete tatsächlich Wunder bewirkt hatte. Doch jedes Mal befahl der Synod, man solle noch mehr Erkundigungen einziehen. Der Hochheilige Synod erläuterte den Kindern der Orthodoxen Kirche, nach welchen Grundsätzen und Kriterien ein Gottesknecht heiliggesprochen werde: «Die Gabe des Wunderwirkens ist jener Finger, mit dem uns Gott der Herr seit jeher unsere Lehrmeister gezeigt hat, die uns zur Errettung hinführen und vor Seinem Thron Fürsprache für uns einlegen können. Das ist das Göttliche Wort, das er ihnen verleiht, damit wir zu ihnen beten können… In alten Zeiten mußten für die Verherrlichung eines Gottesknechtes drei Wunder geschehen: ein Tauber begann zu hören, ein Stummer hub an zu sprechen, und ein Blinder wurde sehend». Aber das Wundertun reichte allein noch nicht aus. Διαβάστε τη συνέχεια του άρθρου »

Das Leben und Wirken des ehrw. Seraphim von Sarow (3)

agios serafeim tou sarof

Seraphim von Sarow (2)

Mitte des vorigen Jahrhunderts hatte der hervorragende russische Theologe und Schriftgelehrte A. Chomjakow in einem Brief an A. Koscheljow, einem Anhänger alles Westeuropäischen, darauf aufmerksam gemacht, daß die zeitgenössische Kultur, die man Rußland aufdrängen wolle, keine Wurzeln habe. Die wahre Kultur des russischen Volkes müsse seinen Worten zufolge auch aus russischen Wurzeln hervorsprießen: «Die Wurzel und die Grundlage sind der Kreml, Kiew, das Einödkloster von Sarow…». Offenbar war A. Koscheljow von dieser Feststellung und der Polemik mit A. Chomjakow sehr stark beeindruckt, denn er unternahm eine Pilgerfahrt nach Sarow, um sich im orthodoxen Glauben zu stärken.

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Das Leben und Wirken des ehrw. Seraphim von Sarow (2) (Γερμανικά, German)

hl. seraphim von sarow

Seraphim von Sarow (1)

Ein halbes Jahrhundert lang hat der Starez seine Seelsorge verrichtet, und sieben Jahre hatte ihm der Herr noch gegeben, damit er dem russischen Volk seine segensreichen Erfahrungen noch zukommen lasse und die getreuen Kinder der Christuskirche auf den rechten Weg zur Errettung hinlenke. Der selige Starez war im gottesfürchtigen Volk dafür bekannt, daß ihm der Heilige Geist alle Seine Gaben hatte zuteil werden lassen – er besaß einen prophetischen Geist, vermochte Menschen von ihren Krankheiten zu heilen, die Göttlichen Geheimnisse zu erläutern und anderes mehr. Seine größte Gabe und Tugend war die Demut. Als ihn der Gutsbesitzer M. Manturow eines Tages bat, er möge ihm Genesung bringen, da erwiderte er: «Mein Lieber, wenn du so fest glaubst, so glaube doch auch daran, daß der Allmächtige dich genesen lassen wird, denn Er vermag alles. Ich aber, der ich nur schwach bin, werde für dich beten.»

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Das Leben und Wirken des ehrw. Seraphim von Sarow (1) (Γερμανικά, German)

saint seraphim of sarov bear 

1. O. Schwedow, «Das Leben und Wirken des ehrw. Seraphim».

Der ehrwürdige Seraphim, der Wundertäter von Sarow, war am 19. Juli 1754 als Sohn des Kaufmanns Isidor Moschnin geboren und wurde auf den Namen Prochor getauft. Seine ganze Erziehung hatte er seiner Mutter – Agafija Moschnina – zu verdanken, denn der Vater war gestorben, als der Knabe drei Jahre alt war. Gott der Herr hatte dem ehrwürdigen Seraphim schon von dessen Kindheit an sein besonderes Wohlwollen erwiesen – so blieb der Knabe unversehrt, als er eines Tages von einem in Bau befindlichen Glockenturm herunterfiel. Διαβάστε τη συνέχεια του άρθρου »