Aus der Lebensbeschreibung von Märtyrer Stefan (Nalivajko)

Hegumen Damaskin (Orlovskij)

„Am 21. Januar wurde Stepan das letzte Mal zum Verhör gerufen.

‚Bekennen Sie sich in der gegen Sie vorgebrachten Anklage für schuldig?‘ – ‚Ich bekenne mich in der gegen mich vorgebrachten Anklage für nicht schuldig.‘

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Aus der Lebensbeschreibung von Priestermärtyrer Aleksandr (Parusnikov)

Erzpriester Aleksandr Parusnikov. Taganskaja-Gefängnis Moskau,1938

Hegumen Damaskin (Orlovskij)

„Während der Untersuchungen wurde Erzpriester Aleksandr auf der Polizeistelle von Ramenskoe in Untersuchungshaft gehalten. Bei der Polizei war ein gewisser Plotnikov bedienstet. Seine Aufgabe bestand unter anderem darin, den Priester zu verhören und ihn zur Sauna zu führen. Einen Tag, bevor der Saunabesuch stattfinden sollte, suchte er zu später Nachtstunde Aleksandra Ivanovna auf und sagte: ‚Morgen werde ich Ihren Mann begleiten. Kommen Sie zur Brücke und verstecken Sie sich unter ihr. Ich werde ihn zu Ihnen führen.’

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Aus der Lebensbeschreibung von Priestermärtyrer Petr (Varlamov)

Hegumen Damaskin (Orlovskij)

„Das Gericht ignorierte die Eingabe der Verteidigung und die Sache wurde für eine erneute Untersuchung an die OGPU weitergereicht.

Anna Ivanovna konnte ein Treffen mit dem Richter bewirken, der ihr offen sagte: ‚Lassen wir Ihren Mann frei, dann müssen wir die Parteileute festnehmen, denn sie haben eine Lüge verfasst. Dies aber können wir nicht, den Priester freilassen und die Parteileute festnehmen.’

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Aus der Lebensbeschreibung von Mönchsmärtyrer Leontij (Stasevich)

Hegumen Damaskin (Orlovskij)

„Über sich sprach der Starec aus Demut fast überhaupt nicht. Sein geistliches Leben konnte man bloß erahnen. Er betete für alle. Er las jeden Tag auswendig aus dem Psalter. Niemand sah, wann er schlief. Wann auch immer man zu ihm kam, stets war er angezogen und bereit, Amtshandlungen zu verrichten. Die Menschen, die in seiner Nähe lebten und arbeiteten, kannte er persönlich und war um die Einheit seiner kleinen Gemeinde besorgt, wobei er nicht jeden in ”seine Familie” ließ.

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Nihilismus. Die Ideologie des Antichristen, Eugene (Serapim) Rose. Vorwort (2)

Priestermönch Damascene (Christensen), Kloster St. Herman von Alaska.

(Fortsetzung)

Diese Erfahrung begleitete Eugene Rose in seiner Keller-behausung während der Arbeit an Das Menschenreich und das Reich Gottes. Im unmittelbaren Bild Christi, wie es die östliche orthodoxe Kirche bewahrt, war er der Wahrheit begegnet, doch sehnte er sich danach, ins, wie er es nannte, „Herz der Herzen“ dieser Kirche einzutreten, in ihre mystische Dimension. Es verlangte ihn nach Gott, ja er verzehrte sich in diesem Verlangen. Was er in dieser Zeit schrieb, war für ihn eine Art Katharsis: ein Mittel, um sich aus der Unwahrheit heraus zu erheben, heraus aus der schlummernden Finsternis hinein ins Licht. Obwohl im Ton ― stärker als seine späteren Werke ― philosophisch, sind diese Schriften aus einem intensiven Leiden entsprungen, das noch immer auf seiner Seele lastete. So erscheint es nur natürlich, daß seine Darlegungen wesentlich mehr bringen zum Reich des Menschen, an dem er sein ganzes Leben gekrankt hatte, als zum Reich Gottes, von dem er bislang nur einen flüchtigen Eindruck hatte gewinnen können. Das Reich Gottes betrachtete er noch immer durch das Prisma des Menschenreichs.

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Nihilismus. Die Ideologie des Antichristen, Eugene (Serapim) Rose. Vorwort (1)

Priestermönch Damascene (Christensen), Kloster St. Herman von Alaska.

In den frühen 1960er Jahren saß Eugene Rose, der nachmalige Bruder Seraphim, in seiner Kellerwohnung unweit des Stadtzentrums von San Francisco am Schreibtisch, umgeben von Stapeln von Büchern und Bergen von Papier. Es herrschte beständiges Dunkel, denn durch das Fenster drang nur wenig Licht. Einige Jahre bevor sich Eugene hier eingerichtet hatte, war in diesem Raum ein Mord geschehen, und man sagte, daß noch immer ein Geist sein Unwesen dort treibe. Doch hatte Rose, wie um dem Spuk und der sich immer stärker verdü-sternden Stimmung in der Stadt um sich her zu trotzen, eine der Wände über und über mit Ikonen bedeckt, und vor dieser flackerte unablässig eine rote Ikonenlampe.

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P. Daniel Sysoev (Video)

VIDEO: http://www.impantokratoros.gr/1539DE42.de.aspx

P. Daniel Sysoev, Priester der Kirche von Moskau, war ein leidenschaftlicher Prediger des Evangeliums. Sein Wort war freimütig und lebendig, ohne sich jemals von der Angst vor den Gefahren, die ihn bedrohten einschüchtern zu lassen. Die Frucht seiner missionarischen Arbeit war die Konversion vieler Menschen zur Orthodoxie, aber auch der Märtyrertod, den er vor kurzem erlitt. Dieses Video ist von einer Sendung, die zu seinen Ehren in Russland ausgestrahlt wurde. Möge er uns segnen, und möge er beten, dass der Herr viel mehr solche Arbeiter in seinen Weinberg sende.

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Über den Mord an Vater Daniil Sysoev

 

Priester Sergej Sveshnikov

[Anm. Redaktion (Johannes A. Wolf) : Vr. Daniil Sysoev (1974-2004), ein bekannter Missionar und Gemeindepriester in Moskau, wurde von unbekannten Attentätern in der Nacht vom 19. zum 20. November 2009 in der Kirche des hl. Apostels Thomas in Moskau erschossen, die er selbst aufgebaut hatte. Sein Mitarbeiter Vladimir Strelbitskaya wurde bei dem Anschlag schwer verletzt. Der wahrscheinlichste Grund für den Mord an Vr. Daniil waren seine missionarischen Aktivitäten unter Nicht-Orthodoxen. Er hatte zuvor schon zahlreiche Morddrohungen von extremistischen Organisationen erhalten. Anfang Oktober hatte ihm ein Anrufer gesagt, er sei zum Tod verurteilt. Vr. Daniil war ein ausgezeichneter Theologe und Verfasser der Bücher Ehe mit einem Moslem und Die orthodoxe Antwort auf den Islam. Er befand sich in ständiger Auseinandersetzung mit extremistischen Moslems. Möglich ist auch, daß er von neoheidnischen Gruppen getötet wurde, die sich zumeist aus jungen Leuten zusammensetzen. Neoheiden hatten zuvor schon eine Bombe in der Kirche des hl. Apostels Thomas im Süden Moskaus plaziert.  Vr. Daniil hinterläßt seine Frau Julia und drei kleine Kinder.    ]

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Ist es richtig, daß der Tod von Vater Daniel Sysoev ein Martyrium darstellt?

Von Priestermönch Job Gumerov

Der Tod ist das letzte Ereignis im irdischen Leben eines Menschen. Für einen Missionar stellt der Tod die letzte Predigt, eine letzte Nachricht, ein letztes Zeugnis für Christus dar, denn der Missionar war vollkommen dazu bereit, zum Triumph des Glaubens sein Leben zu opfern. Vater Daniel Sysoev1 hatte sich bereits seit geraumer Zeit auf dieses Opfer vorbereitet. Bereits in jungen Jahren, während seines Studiums am Moskauer Theologischen Seminar, in dem dieser Schriftsteller Fundamentaltheologie studierte, brannte in Vater Daniel die feurige Überzeugung, daß nur in der Orthodoxie die Fülle der rettenden Wahrheit enthalten ist. Er war sehr talentiert, bereits als Seminarist kannte er die Kanons der Kirche bestens und stritt leidenschaftlich mit Studenten und Dozenten, wenn diese die geringsten Kompromisse eingingen. Der Verbreitung und Vertiefung des Glaubens gegenüber gleichgültige Menschen, befremdete seine kompromisslose Haltung; einige von ihnen verurteilten ihn deshalb, aber sein Tod als Priester inmitten der von ihm selbst errichteten Kirche, ist ein ausreichender Beweis für seine Ernsthaftigkeit, seinen Eifer, sein zielstrebiges Bekenntnis zu Jesus Christus und seiner Kirche.

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Οι Ορθόδοξοι της Γερμανίας τιμούν το Βατοπαίδι – Der 1.000 Artikel von Orthpedia

VatopaidiFriend: Όπως βλέπετε, την ώρα που στην Ελλάδα κάποιοι κυνηγούν τον Φάρο της Ορθοδοξίας που λέγεται Ιερά Μεγίστη Μονή Βατοπαιδίου, στο εξωτερικό, οι Ορθόδοξοι αδελφοί μας, μας προβάλλουν και μας δείχνουν την αγάπη τους σε κάθε ευκαιρία. Δείτε το σήμα της Μονής δίπλα στο BOGOSLOV!!!!

Αυτό είναι το καμάρι, η τιμή μας και η απάντηση στους πολεμίους.

Ευχαριστούμε τους Γερμανούς αδελφούς μας. Danke sehr schön.

Orthpedia:Über Orthpedia

Orthpedia ist der erste Versuch, eine auf der Wiki-Engine basierende orthodoxe Enzyklopädie und Informationsdatenbank zu erarbeiten. Obwohl auf deutschsprachigem Raum auf der einen Seite immer mehr Einheimische zum Glauben kommen, und auf der anderen Seite die junge Generation von Einwanderern immer weniger ihre Muttersprache beherrscht, gibt es relativ wenig Literatur, und fast keine großangelegten Internetportale. Mit Orthpedia und einer weiteren Reihe an Projekten (z.B. Bogoslov.Ru) soll dieses Vakuum gefüllt werden. Wir möchten jeden, der etwas zu der Entwicklung dieses Werkes beitragen kann, selbst wenn es sich nur um einen Artikel handelt, sich die Mühe zu machen und diesen zu schreiben. Die letzten Worte Christi waren «Gehet hin in die ganze Welt und prediget das Evangelium der ganzen Schöpfung». Mit diesem Projekt soll vor allem unserem Herren Jesus Christus gedient werden, und allen orthodoxen Christen geholfen werden, jederzeit «zur Verantwortung gegen jeden, der Rechenschaft von euch fordert über die Hoffnung, die in euch ist» bereit zu sein.

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Rundschreiben, 21. Januar (www.Edition Hagia Sophia.de)

Gregor Fernbach

21. Januar +++ Gedächtnis des gottgeweihten Vaters Maximos des Bekenners.

Werte Freunde der Edition Hagia Sophia, liebe Brüder und Schwestern in Christo!

Zunächst wünschen wir Ihnen Gottes Segen für das neue Jahr 2010!

Ein Wort zuvor: Bevor wir mit einem kleinen Rückblick auf unsere Arbeit im letzten Jahr beginnen, möchten wir Ihnen für die von Ihnen dargebrachte Unterstützung in Form von Bestellungen, Buchhinweisen, Kritiken und vor allem auch für Ihre Gebete von Herzen Dank sagen. Ein gewagtes Projekt, wie das der Gründung eines christlich-orthodoxen Verlages, heute und in Deutschland, ist kein leichtes Unterfangen. Ernsthafter, in der Tradition der Kirche ankernder Glauben, ist in einer Zeit von Spaßgesellschaft und „Fastfood“-Esoterik nicht angesagt. Doch weder sollten die Kraft des Gebetes, noch der Glaube an die Wahrheit des Gottmenschen Christus unterschätzt werden. Und so werden wir – so Gott will – in diesem neuen Jahr noch einige weitere wichtige Werke des orthodoxen Christentums veröffentlichen!

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Weihnachtsgeschenk Putins an die russische Kirche

Laut der Nachrichtenagentur RIA Novosti übergibt der russische Premier Wladimir Putin das Moskauer im 16. Jahrhundert gegründete Nowodewitschi-Kloster (Neujungfrauenkloster), welches 1922 von den Bolschewisten geschlossen geschlossen und von 1934 bis heute als Museum genutzt wird, zurück an die Russisch-Orthodoxe Kirche. Seit dem Jahre 1994 leben im Nowodewitschi-Kloster wieder Ordensfrauen, doch gehörte das Kloster bis heute immer noch dem Staat.

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Das orthodoxe Wiedererwachen in Rußland (4) (Γερμανικά, German)

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Alexander Solschenizyn und der Gulag

Lebt nicht anhand von Lügen!

Ein anderer Teil von Solschenizyns Botschaft an uns ist im Titel eines seiner Essays enthalten, die er in der Sowjetunion geschrieben hat. „Lebt nicht anhand von Lügen!“ Dies ist seine Antwort auf den Gulag und auf die Endstation der sowjetischen Gesellschaft im Allgemeinen: Eine neue Revolution wird Rußland nicht retten —, nur eine jetzige und geistliche Veränderung in jeder Person kann darauf hoffen, dies zu tun. Das Einzige, was im Sowjetstaat äußerst schwer zu ertragen ist, viele haben es bezeugt, ist die Lüge in allem. — Nicht bloß die tägliche Propaganda oder die beständige Geschichtsfälschung, sondern die tägliche Unehrlichkeit und der Mangel an Aufrichtigkeit, welche die Angst vor dem allmächtigen Staat hervorbringt und die Kooperation (gewollte oder ungewollte) mit der Lüge (die Arbeit an einem sozialistischen „Paradies“), welche die Grundlage für das ganze sowjetische System ist.

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Das orthodoxe Wiedererwachen in Rußland (3) (Γερμανικά, German)

Sehen Sie auch (2)

Alexander Solschenizyn und der Gulag

Zunächst will ich über Alexander Solschenizyn sprechen. Sein Leben ist ein typisches sowjetisches Leben. Geboren ein Jahr nach der Revolution, verlor er seinen Vater im ersten Weltkrieg. Er studierte Mathematik, um eine Arbeit zu bekommen, und diente als Soldat im zweiten Weltkrieg. Er war mit der Sowjetarmee in Deutschland, wurde im Jahre 1945 verhaftet, weil er in privaten Briefen respektlose Bemerkungen über Stalin geschrieben hatte. Er erhielt dafür ein „mildes“ Urteil von acht Jahren. Am Ende seiner Strafzeit im Jahre 1953 wurde er zur Verbannung im Exil im südlichen Kasachstan am Rande der Wüste verurteilt. Dort bekam er Krebs und starb beinahe daran, wurde aber in einer Krebsklinik geheilt. Im Exil gab er Unterricht in Mathematik und Physik an der Primarschule und schrieb im Geheimen Prosa. Während der Ära der Entstalinisierung wurde er rehabilitiert und im Jahre 1961 wurde sein erstes Buch auf Russisch veröffentlicht.

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Das orthodoxe Wiedererwachen in Rußland (2) (Γερμανικά, German)

als Inspiration für die Orthodoxie in Amerika1

Sehen Sie auch

Priestermönch Seraphim Rose

Eine typische Bekehrung

Laßt uns zuerst auf die Bekehrung eines Menschen in Rußland schauen. Die wir zur Orthodoxie bekehrte Konvertiten sind, können wir unsere eigene Erfahrung, zum Glauben zu kommen, mit dieser typischen Bekehrungserfahrung in Sowjet-Rußland vergleichen und in Kontrast stellen. Und jene, die „orthodox geboren“ sind, können umso mehr lernen, den Glauben als Schatz zu bewahren, wenn ihr seht, durch welche Qualen ein Mensch oft geht, um ihn zu finden. Dies ist die Erfahrung von Juri Maschkov0, ein vor drei Jahren aus Rußland emigrierter. Er wurde eingeladen, anläßlich des Russia Orthodox Labor-Day Conference in New Jersey im Jahre 1978 zu sprechen, gerade drei Monate, nachdem er in Amerika angekommen war. Ich werde einen Teil seiner Rede zitieren und dabei meine Kommentare dazu abgeben. Er beginnt damit, als er eingeladen wurde, eine Rede zu halten, „bin ich verstört gewesen. Es schien mir, daß ich euch nichts zu sagen habe. Die erste Lebenshälfte verbrachte ich als Student und die zweite Lebenshälfte brachte ich in Gefängnissen und politischen Konzentrationslagern im Gulag zu. Was kann ich den Leuten schon sagen, die gebildeter als ich sind, die ja selbst besser über die Ereignisse in der Sowjetunion informiert sind?“

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Das orthodoxe Wiedererwachen in Rußland (1) (Γερμανικά, German)


als Inspiration für die Orthodoxie in Amerika1

Sehen Sie auch

Priestermönch Seraphim Rose

Wenn ich das genannte Thema ausgewählt habe, so ist meine Absicht am allerwenigsten „nationalistisch“ oder „kulturell“. Was heute in Rußland vor sich geht ist für uns in Amerika von Interesse, und zwar nicht als etwas spezifisch „Russisches“, sondern als etwas, was die Seele des Menschen betrifft, welchen Hintergrund des Blutes oder der Kultur man auch haben mag. Und wir in Amerika und in der freien Welt im Allgemeinen haben viel zu lernen daraus, was der Seele des Menschen in Rußland heute geschieht. Dies ist deshalb wahr, weil die Situation der menschlichen Seele sowohl in Rußland als auch im Westen wirklich in grundsätzlichen Belangen recht ähnlich ist, zumal der historische Prozeß hier wie dort abläuft und zumal auch grundlegende Unterschiede in unserer Situation bestehen. Und das Gewahrsein dieser Differenzen kann mithelfen, uns zu stärken — und insbesondere uns im christlichen Glauben zu festigen. Zunächst will ich über die Ähnlichkeiten sprechen.

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Das Leben und Wirken des ehrw. Seraphim von Sarow (5)

st seraphimSeraphim von Sarow (4)

Obzwar heilige Reliquien in der Russischen Kirche schon seit langem verehrt werden, hat sich im Bewußtsein des Volkes hinsichtlich der Bedeutung der sterblichen Überreste von Heiligen im religiösen Leben der Orthodoxen eine unrichtige Meinung verfestigt. Dieser Meinung zufolge handle es sich bei den unverwesten Reliquien um einen ganzen Körper. Diese falsche Ansicht muß in der Synodalperiode der Kirche aufgekommen sein. Im Mittelalter hatte man sich über den Zustand der sterblichen Überreste von entschlafenen Gottesdienern weiter keine Gedanken gemacht: als die Mariä Entschlafens – Kathedrale umgebaut wurde und die sterblichen Überreste hoher geistlicher Würdenträger von Moskau umgebettet werden mußten, da wußten alle – Ionas Leichnam war unverwest, bei Fotij hatte er sich teilweise erhalten, und von Kiprian waren nur noch die Gebeine übriggeblieben. Bevor die Kirche die Akte über die Inaugenscheinnahme der sterblichen Überreste des Mönchspriesters Seraphim verlautbarte,hatte sie das Volk über die orthodoxe Lehre von den heiligen Reliquien aufgeklärt. So erhielt die Herde Kenntnis, daß in allen schriftlichen Erwähnungen der Kirchenlehrer über die heiligen Reliquien unter den sterblichen Überresten die Gebeine zu verstehen seien.
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Das Leben und Wirken des ehrw. Seraphim von Sarow (4)

st seraphim of sarov bear

Seraphim von Sarow (3)

1897 legte der Tambower Bischof Jeronim dem Synod zweimal die Kopien von Aufzeichnungen vor. Diese bezeugten, daß der Starez durch seine Gebete tatsächlich Wunder bewirkt hatte. Doch jedes Mal befahl der Synod, man solle noch mehr Erkundigungen einziehen. Der Hochheilige Synod erläuterte den Kindern der Orthodoxen Kirche, nach welchen Grundsätzen und Kriterien ein Gottesknecht heiliggesprochen werde: «Die Gabe des Wunderwirkens ist jener Finger, mit dem uns Gott der Herr seit jeher unsere Lehrmeister gezeigt hat, die uns zur Errettung hinführen und vor Seinem Thron Fürsprache für uns einlegen können. Das ist das Göttliche Wort, das er ihnen verleiht, damit wir zu ihnen beten können… In alten Zeiten mußten für die Verherrlichung eines Gottesknechtes drei Wunder geschehen: ein Tauber begann zu hören, ein Stummer hub an zu sprechen, und ein Blinder wurde sehend». Aber das Wundertun reichte allein noch nicht aus. Διαβάστε τη συνέχεια του άρθρου »

Das Leben und Wirken des ehrw. Seraphim von Sarow (3)

agios serafeim tou sarof

Seraphim von Sarow (2)

Mitte des vorigen Jahrhunderts hatte der hervorragende russische Theologe und Schriftgelehrte A. Chomjakow in einem Brief an A. Koscheljow, einem Anhänger alles Westeuropäischen, darauf aufmerksam gemacht, daß die zeitgenössische Kultur, die man Rußland aufdrängen wolle, keine Wurzeln habe. Die wahre Kultur des russischen Volkes müsse seinen Worten zufolge auch aus russischen Wurzeln hervorsprießen: «Die Wurzel und die Grundlage sind der Kreml, Kiew, das Einödkloster von Sarow…». Offenbar war A. Koscheljow von dieser Feststellung und der Polemik mit A. Chomjakow sehr stark beeindruckt, denn er unternahm eine Pilgerfahrt nach Sarow, um sich im orthodoxen Glauben zu stärken.

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Das Leben und Wirken des ehrw. Seraphim von Sarow (2) (Γερμανικά, German)

hl. seraphim von sarow

Seraphim von Sarow (1)

Ein halbes Jahrhundert lang hat der Starez seine Seelsorge verrichtet, und sieben Jahre hatte ihm der Herr noch gegeben, damit er dem russischen Volk seine segensreichen Erfahrungen noch zukommen lasse und die getreuen Kinder der Christuskirche auf den rechten Weg zur Errettung hinlenke. Der selige Starez war im gottesfürchtigen Volk dafür bekannt, daß ihm der Heilige Geist alle Seine Gaben hatte zuteil werden lassen – er besaß einen prophetischen Geist, vermochte Menschen von ihren Krankheiten zu heilen, die Göttlichen Geheimnisse zu erläutern und anderes mehr. Seine größte Gabe und Tugend war die Demut. Als ihn der Gutsbesitzer M. Manturow eines Tages bat, er möge ihm Genesung bringen, da erwiderte er: «Mein Lieber, wenn du so fest glaubst, so glaube doch auch daran, daß der Allmächtige dich genesen lassen wird, denn Er vermag alles. Ich aber, der ich nur schwach bin, werde für dich beten.»

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Das Leben und Wirken des ehrw. Seraphim von Sarow (1) (Γερμανικά, German)

saint seraphim of sarov bear 

1. O. Schwedow, «Das Leben und Wirken des ehrw. Seraphim».

Der ehrwürdige Seraphim, der Wundertäter von Sarow, war am 19. Juli 1754 als Sohn des Kaufmanns Isidor Moschnin geboren und wurde auf den Namen Prochor getauft. Seine ganze Erziehung hatte er seiner Mutter – Agafija Moschnina – zu verdanken, denn der Vater war gestorben, als der Knabe drei Jahre alt war. Gott der Herr hatte dem ehrwürdigen Seraphim schon von dessen Kindheit an sein besonderes Wohlwollen erwiesen – so blieb der Knabe unversehrt, als er eines Tages von einem in Bau befindlichen Glockenturm herunterfiel. Διαβάστε τη συνέχεια του άρθρου »